|
das KUNST-WOCHEN-ENDE
des KUNSTPavillons:
VERNISSAGE Freitag
5. November 19 Uhr
Ausgewählte
Grafik von Klaus Schröter
im Dialog mit der Sammlung
Gislinde und Klaus Schröter
Zu ausgewählter Grafik von
Klaus Schröter zeigt die Ausstellung Arbeiten
von Zeitgenossen und Weggefährten aus dem Bestand
der Grafiksammlung Gislinde und Klaus Schröter
und unternimmt so den Versuch, sein Werk inhaltlich
und formal in einen zeit- und kunst-
geschichtlichen Kontext einzubetten.
Zu sehen sind Arbeiten zum Beispiel von: August
Wilhelm Dressler, Hans Escher, Bernhard Heisig, Alfred Hrdlicka, Horst Janssen,
Caspar Walter Rauh, Nicolai Sarafov, Willi Sitte,
Peter Willi Sorge, Günther Uecker und vielen
weiteren.
|
LESUNG
Samstag 6. November 19
Uhr
|
GeburtsTage
oder
Der verloren gegangene Sohn
Autorenlesung: Matthias Heber
Musikalische Begleitung: René Randrianarisoa
Alle wussten es.
Alle, die sich für ihn über das Maß normativer Höflichkeiten interessierten:
Entweder mein Vater war total verrückt
oder er hatte ein gut gehütetes Geheimnis.
Dass es sein Geheimnis war, das ihn am Ende verrückt gemacht hat, das zeigt
den schmalen Grat zwischen diesen beiden Annahmen, auf den nur ich die Liebe
hatte zu wandeln.
Ich bin es, Adam, beglückt mit einem Dachschaden, also seelisch gestört,
geisteskrank, psychotisch, umgangssprachlich ausge-
drückt: verrückt; jedoch nicht verrückter als alle anderen gemessen am
durchschnittlichen alltäglichen Wahnsinn einer Zeit, wo zwei maßlose kalte
Mächte unter dem unangemessenen Schweigen der Massen nichts anderes im Sinn
haben, als ihre eigene Welt in ihre atomaren Bestandteile aufzulösen. Vielleicht
... vielleicht doch etwas verrückter, aber anders, menschenfreundlicher,
sozusagen selbstloser verrückt. |
FILM
Sonntag 7. November 19
Uhr
|
Dokumentar-
und
Kurzfilmabend
Aus der Reihe “Deutscher Menschenrechts-Filmpreis”
zeigen wir u.a.:
Schwarzfahrer
Ein junger schwarzer Mann setzt sich in der Straßenbahn neben eine ältere
weiße Frau.
Diese beschimpft ihren Sitznachbarn provokativ und gut hörbar mit gängigen
und diskriminierenden Vorurteilen.
Die anderen Fahrgäste schweigen. Als ein Kontrolleur zusteigt, schnappt
sich der Schwarze den Fahrschein seiner Nachbarin und ........ |
|
|