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„STRUKTUR.WANDEL – Form als Prozess“



EINLEITUNG ZUM PROJEKT

Verband Bildender Künstler Thüringen e.V. und
Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Regionalverband Kassel-Nordhessen e.V.

STRUKTUR.WANDEL – Form als Prozess ist die Weiterentwicklung der Ausstellungen „Haltepunkte im Werden – Strukturen in Verwandlung“, die der Verband Bildender Künstler Thüringen e.V. 2004/2005 in Sondershausen und Erfurt zeigte. Mit den erweiterten inhaltlichen Ansätzen und der Einbindung in das kulturelle Jahresthema 2010 der Stadt Erfurt „Luther. Der Aufbruch“ wandelte sich auch der Projekttitel.

Inhalt des Projektes STRUKTUR.WANDEL – Form als Prozess ist eine Auseinandersetzung mit dem Prozess- und Metamorphosegedanken. Im Fokus steht die bildnerische und musikalische Präsentation von Werken, die inhaltlich dem Thema verpflichtet sind. Musik und Bildende Kunst sollen gleichberechtigt, sich gegenseitig ergänzend, zum Kunsterlebnis werden. Ein interdisziplinäres Projekt entstand.

STRUKTUR.WANDEL – Form als Prozess ist ein Gemeinschaftsprojekt des Verbandes Bildender Künstler Thüringen e.V. mit dem Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler, Kassel-Nordhessen e.V. und dem Ensemble in process. Durch die Zusammenarbeit der Künstlerverbände aus Thüringen und Hessen kann diese Ausstellung an drei Orten, deren Besonderheiten in die Konzeption des Kurators einflossen, gezeigt werden.

Das gesamte Projekt ist erkenntnisorientiert angelegt. Es beinhaltet Ausstellungen, Konzerte, Klangperformances, Symposien und die Schule der Wahrnehmung, deren Workshops an allen drei Veranstaltungsorten Erfurt, Kassel und Eisenach fester Bestandteil sind.

Der Katalog stellt die bildnerischen Positionen zum Prozessgedanken ausführlich dar und untermauert mit Textbeiträgen zur Minimal Musik und der Bedeutung des Prozessgedankens in Philosophie und Naturwissenschaften im Weltbild der Moderne den Anspruch des Projektes.

Unser Dank gilt allen Förderern, die das Potential in STRUKTUR.WANDEL – Form als Prozess erkannt haben und mit ihrer finanziellen Unterstützung das Zustandekommen dieses länder- und spartenübergreifenden Kunstprojektes ermöglichen.

Das Projekt STRUKTUR.WANDEL - Form als Prozess versammelt vor diesem Hintergrund zeitgenössische künstlerische Positionen, die auf jeweils unterschiedene Aspekte des Prozessgedankens gerichtet sind. Einen Schwerpunkt bilden Werke aus dem Umfeld der Konkreten Kunst, die mit graduellen Veränderungen geometrischer Bildelemente über die Bildfläche prozessuale Verläufe visualisieren (Bauer, Bastian, Franz, Marks, Olenburg). Andere Arbeiten spüren natürlichen Prozessen nach (Jaekel, Lahrmann, Linde), thematisieren ihren eigenen Entstehungsprozess (Piasta, Müller-Domnick) oder untersuchen die Prozessualität unserer Wahrnehmung (Lindner, Früh, Hahn, Wiesmann) sowie medialer Transformationen (Reitsperger). Zwei Videoarbeiten (Conrad, Fecher) weiten die traditionell unbewegliche Bildkunst in den Bereich der Zeitkünste aus und generieren nach gegebenen Algorithmen strukturale Abläufe, in die mitunter wiederum aleatorische Strategien einfließen.

Die Ausstellung in Eisenach im KUNSTPavillon
wird am Freitag 17. September 2010 um 19 Uhr eröffnet.

Neben Ute Lieske, Bürgermeisterin der Stadt Eisenach wird auch
Dr. Rolf Luhn SV für die Förderer SV SparkassenVersicherung und Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen ein Grußwort halten.

Der Kurator Reinhard Buskies gibt eine Einführung,
den Rahmen bilden zwei Klangaktionen von Dr. Ulli Götte.

Es erschient ein Katalog mit Beiträgen zum Prozessgedanken.



Vernissage: Freitag, 17. Sept ab 19 Uhr

Ausstellung: 17. September - 17. Oktober 2010

geöffnet: Dienstag bis Sonntag 11-17 Uhr

Eintritt: 2,- / 1,- erm.







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